27.06.2007 - Mit Unverständnis reagierte der Stuttgarter FDP-Vorsitzende, Dietmar Bachmann MdL, auf das Ansinnen der SPD-Fraktion im Landtag, die Planungen für eine Neckarquerung im Zuge der L 1197 (Andriof-Brücke
) einzustellen. Uns geht es um die Menschen im Stuttgarter Norden, aber auch in Fellbach, Remseck und Waiblingen,
so Bachmann. Der seit Jahrzehnten zunehmende Schleichverkehr durch die Wohnquartiere ist nicht länger hinnehmbar. Lärm und Feinstaub gehören nicht in dieselben Straßenzüge wie Spaziergänger, Radfahrer und spielende Kinder!
Alle einschlägigen Expertisen wiesen die geplante Neckarquerung als absolut unabdingbar aus, und zwar sowohl in ökologischer wie verkehrsinfrastruktureller Hinsicht. So komme u.a. das 2006 im Auftrag des Regierungspräsidiums Stuttgart erstellte umfangreiche Gutachten von BS Ingenieure zu dem Schluss, dass Der Bau einer neuen Neckarbrücke bei Aldingen (...) daher als notwendiger erster Schritt zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse im Nordosten von Stuttgart einzustufen
sei.
Die geplante Neckarquerung entspricht dem Generalverkehrsplan des Landes Baden-Württemberg und bedeute auch keine faktische Vorentscheidung über die Breite und den Verlauf des Nord-Ost-Ringes. Vielmehr sei die Andriof-Brücke
eine schlichte Notwendigkeit, um dem an vielen Tagen schon heute zu beobachtenden Verkehrskollaps im Nord-Osten Stuttgarts sowie den angrenzenden Gemeinden entgegenzuwirken, so Bachmann.